Mein FSJ-Tagebuch aus Namibia

Schön, dass ihr vorbeischaut! Hier nehme ich euch mit in meinen bunten Alltag, teile persönliche Eindrücke aus meinem Freiwilligendienst und zeige euch Schnappschüsse aus dem Leben zwischen Wüstensand, herzlichen Begegnungen und meiner täglichen Arbeit. Hinterlasst mir gern liebe Grüße und Gedanken im Gästebuch!

ab jetzt bin ich Teacher Magda

Die Kinder nennen alle Erzieherinnen Teacher und dann den Vornamen, deswegen wurde ich auch als Teacher Magda vorgestellt. Und diesen Namen werde ich so schnell jetzt nicht wieder los, im Kindergarten höre ich bestimmt 100 mal "Teacher Magda! Teacher Magda!" oder auch einfach nur "Teacher", weil sich manche Kinder meinen Namen noch nicht gemerkt haben. Teilweise kommen auch lustige neue Namen zustande, weil die Aussprache für die meisten hier nicht ganz so einfach ist. Aber nicht nur im Kindergarten, auch im Supermarkt oder einfach auf der Straße werden Laura und ich oft von Kindern oder Eltern mit "How are you Teacher?" angesprochen. Ich kann nur sagen: man gewöhnt sich sehr schnell an den Namen und sobald ich irgendwo das Wort Teacher höre, fühle ich mich direkt angesprochen.

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ein typischer Tag im Kindergarten

Seit drei Wochen hat nun der Kindergarten-Alltag so richtig begonnen. Mein Tag startet um 05.30 Uhr, denn schon um 06.30 Uhr laufen Laura und ich gemeinsam mit Teacher Phillippa zum Kindergarten. Jeden Morgen gibt es dann erst  einmal eine kurze Besprechung mit allen Kolleginnen, hier wird besprochen was an diesem Tag oder in den nachten Tagen so ansteht und was gegebenenfalls geplant werden muss. Danach gehen alle in ihrer Klassen, um die Kinder während der freien Spielzeit bis 08.30 zu beaufsichtigen.

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eine Woche Swakopmund

Die ersten Ferien wollten wir natürlich direkt nutzen, um das Land ein bisschen zu erkunden. Zusammen mit zwei anderen Freiwilligen sind Laura und ich nach Swakopmund, die zweit größte Stadt Namibias, gefahren. Dort konnten wir im deutschen Schülerwohnheim übernachten, da dort auch zwei der insgesamt 6 Freiwilligen wohnen, die ihre Einsatzstelle in Swakopmund haben. Nachdem wir ankamen ging es für uns erstmal einen großen Spaziergang in den Sanddünen machen. Nachmittags haben wir dann noch Volleyball am Strand gespielt und den Abend schließlich gemeinsam beim essen gehen ausklingen lassen.

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erste Woche in Karibib

Nachdem wir am Sonntag Zeit hatten uns einzurichten und anzukommen waren wir am Montag mit Amanda unterwegs. Als wir morgens losfahren wollten, hörte man plötzlich laute Musik und es stellte sich heraus, dass auf dem Sportplatz hier in Karibib gerade das Arts- and Culture-Festival der Erongo-Region gestartet hat. Die Erongo Region ist wie ein Bundesland hier in Namibia. So hat sich unser Plan also Spontan geändert und wir sind erst mal zum Festival gefahren. Auch wenn der offizielle Start schon seit 1h war, ging es gerade erst los, als wir ankamen (mal wieder typisch für die African-Time). Nachdem wir uns hingesetzt haben, wurde uns dann allerdings gesagt, dass die Plätze für der Performer reserviert sind. Also gingen wir auf die andere Seite, wo noch freie Plätze waren, doch auf dem Weg dahin hielt uns eine Frau auf und meinet, wir sollen Hans doch hinter sie setzten, wir seien jetzt ihre Gäste. Und wie wir kurz danach erfahren war diese Frau die Gouverneurin der Erongo-Region. Auf dem Festival sind verschiedene Gruppen aus den verschiedenen indigenen Stämmen aufgetreten und haben traditionelle tanze aufgeführt, gesungen und geschauspielert. 

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Ankunft, Arrival-Seminar& Fahrt nach Karibib

Meine Reise begann am 12.08. um 05.00 Uhr morgens am Frankfurter Flughafen, wo ich mich von meiner Familie verabschiedet und meine Mitfreiwilligen wieder getroffen habe. Über Zürich sind wir insgesamt 10,5h geflogen und schließlich gegen 20.00 in Windhoek, der Hauptstadt von Namibia, gelandet.

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