Ankunft, Arrival-Seminar& Fahrt nach Karibib

Veröffentlicht am 16. August 2026 um 12:02

Meine Reise begann am 12.08. um 05.00 Uhr morgens am Frankfurter Flughafen, wo ich mich von meiner Familie verabschiedet und meine Mitfreiwilligen wieder getroffen habe. Über Zürich sind wir insgesamt 10,5h geflogen und schließlich gegen 20.00 in Windhoek, der Hauptstadt von Namibia, gelandet.

Am Flughafen wurden wir dann von zwei Shuttle-Bussen abgeholt, die anscheinend nicht mit dem Gepäck von 23 Freiwilligen für ein ganzes Jahr gerechnet haben. Nach viel stapeln und umpacken hat dann aber doch alles gepasst und wir konnten zu unserem Hostel fahren, in dem wir die nächsten vier Nächte geschlafen haben. Dort empfing uns Philip, unser Local-Koordinator, an den wir uns immer bei Fragen, Problemen oder einfach Redebedarf wenden können.

Am nächsten Morgen ging es für uns schon um 8.00 Uhr weiter, denn wir hatten unser Arrival-Seminar an der Elim-Primary School, die von zwei meiner Mitfreiwilligen die Einsatztstelle ist. Bei dem Arrival-Seminar ging es inhaltlich besonders um das bevorstehende Jahr, was wir darin Erleben wollen, wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten müssen und auch was für Befürchtungen wir im Hinblick auf das Jahr in einem fremden Land haben. 

Natürlich hatten wir zwischendurch auch genügend Freizeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, bis dann alle Freiwilligen, die nicht in Windhoek eingesetzt sind, von einem Shuttle abgeholt wurden. Am 16.08. klingt dann also um 4.30 Uhr der Wecker, denn das Suhlte sollte uns irgendwann zwischen 05.00 und 07.00 Uhr abholen. Und tatsächlich kam das Shuttle auch schon um 05.30 Uhr, was hier eher selten der Fall ist, da sich alle an die African-Time halten und gerne mal zu spät kommen. 

Nach 2,5h Fahrt im Shuttle, auf der wir schon die ersten Tiere wie Warzenschweine und Rehantilopen sehen konnten, sind wir in Karibib, meinem Einsatzort, angekommen. Laura (meine Mitfreiwillige) und ich standen also mit zwei großen Koffern an der Tankstelle und wussten auch nicht so ganz, wie es jetzt weitergeht. Nach einem kurzen Telefonat mit Philip wurden wir von Amanda und ihrem Neffen Wilhelm mit einem Pickup-Truck abgeholt. Zuerst wurde unser Gepäck auf die Ladefläche geladen und dann kamen Laura und ich hinterher. Ab da hieß es für uns: gut festhalten! 

 

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